Accès au site en français Website in English

Installez le plugin Flash pour voir l'animation : Cliquez ici pour le télécharger

Reservieren Sie ihren Aufenthalt!
Die Größe der Charaktere vermindernDie Größe der Charaktere erhöhenzu drukenPDF VersionPlan des Gebiets
Interactive Karte GooglemapReiseroute

Aufenthalte


Aufenthalt im Land der Brauereien

Ab 75 Euros

> Mehr informationen

Erleben Sie das wirkliche Elsass!

Ab 207 Euros

> Mehr informationen

Guten Tag, Strassburg mit Familie!

Ab 90 Euros

> Mehr informationen

Urlaub für Geniesser im Land des grünen Goldes

Ab 165 Euros

> Mehr informationen

Was es zu entdecken gibt


Die Synagogen

Von den Synagogen aus dem Mittelalter bestehen nur noch sehr wenige als Überreste.Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert, war deren Errichtung generell verboten. Meistens wurde der Gottesdienst im oberen Stockwerk eines Wohnhauses abgehalten. Der Erwerb der Staatsbürgerschaft löste im 19. Jahrhundert in praktisch jeder Gemeinde den Bau von Synagogen aus (zwischen 1791 und 1914 entstanden 176 Synagogen auf elsässischem Territorium für 256 in ganz Frankreich). Zunächst waren sie klassisch in nüchterner Form gehalten, die die Blicke nicht auf sich zogen, dann wurden sie monumentaler. Neben einigen Beispielen für den orientaliesierenden Baustil, herrscht der neoromanische Stil vor.

Mit dem fortschreitenden Verschwinden der Gemeinden, stehen allmählich auch die Kultstätten leer. Viele werden zerstört oder umgewandelt, manchmal ganz unerwartet. Die, die heute noch bestehen, gehören zu einem einzigartigen Ganzen von großer bedeutung, das es wert ist, zu erhalten .

  • Synagoge von Struth
  • Synagoge von Pfaffenhoffen
  • Synagoge von Bouxwiller
  • Synagoge von Hochfelden
  • Synagoge von Benfeld

Die Friedhöfe

In der jüdischen Religion ist es verboten, eine Grabstätte zu versetzen. Daraus erklärt sich, daß noch zahlreiche alte Friedhöfe existieren, von denen viele heute noch genutzt werden. Vom mittelalterlichen Straßburger Friedhof bestehen nur noch einige Stelen, die im Musée de l’Oeuvre Notre-Dame aufbewahrt werden. Die Friedhöfe, die nach 1349 angelegt wurden, liegen auf landwirtschaftlich nicht nutzbarem Boden. Zahlreiche Gemeinden wurden hier zusammengefaßt.

Die Stelen aus Holz, die von vor dem 16. Jahrhundert datieren, sind verloren gegangen (außer einer, die im Jüdischen Museum, Basel, aufbewahrt wird). Im 17. Jahrhundert erhöht sich die Anzahl der Friedhöfe. Die nähere Prüfung der Grabsteine ergibt viele Informationen : die Verzierungen, wie die Hände des Cohanim (segnende Priesterhände), die Kanne der Leviten (Diener der Priester), der Gänsekiel der Thora - Schreiber, die über die Zugehörigkeit des Verstorbenen Auskunft geben. Der Kunststil der Gräber ermöglicht, sie in den historischen Kontext zu setzen und zeigt den Einfluß verschiedener Stilrichtungen wie Klassizismus, Barock oder Louis XVI.

Häufig verwächst die Vegetation mit den Grabstätten, so daß die Inschriften nicht mehr zu lessen sind. Manchmal gehen die Steine kaputt, da der Sandstein brüchig ist. Jede Spur für eine historische Recherche wird so genommen.

  • Friedhof von Diemeringen
  • Friedhof von Struth

Die Mikwen

Das Wort mikvé bedeutet wörtlich übersetzt "Ansammlung von Wasser" und bezeichnet ein Becken mit fließendem Wasser. Es kommt direkt aus einer Quelle oder vom Grundwasser, entspringt dem Boden oder dem Felsen.

Jede jüdische Gemeinde sollte über ein Ritualbad verfügen. Das ist eine wichtige Einrichtung, besonders, damit sich die Frauen regelmäßig reinigen können. Die Reinheitsgebote stehen in der jüdischen Religion an erster Stelle. In der Hierarchie der Gemeindeeinrichtungen hat die Mikwe einen höheren Stellenwert als die Synagoge. Aus dem Mittelalter sind lediglich Reste eines Straßburger Ritualbades aus dem 13. Jahrhundert erhalten.

In Bischheim können die Besucher eine schön restaurierte Mikwe besichtigen. Dafür wurde eine Wendeltreppe aus dem 16. Jahrhundert wieder eingesetzt. Bescheidenere Mikwe sind in den Kellern der Privathäuser zu finden - im allgemeinen einfache Gruben, die grob ausgemauert sind. Man gelangt über einige Sandsteinstufen hinunter.

  • Mikwe von Strasbourg
  • Mikwe von Bischheim
  • Mikwe von Hochfelden
  • Mikwe von Marmoutier
  • Mikwe von Diemeringen

Die Sammlungen

Sehr viele Museen illustrieren die Geschichte der Juden im Elsass und die Bedeutung des Elsass in der Geschichte des Judentums. Zum einen befinden sich dort Objekte für das öffentliche oder familiäre Gebet, zum anderen Sammlungen, die der Geschichte bestimmter lokaler Gemeinden oder berühmter Personen gewidmet sind.

Das ganz neue Musée Judéo-Alsacien, das Jüdisch - Elässische Museum in Bouxwiller bietet eine originelle Einsicht in die aufeinanderfolgenden Perioden des elsässischen Judentums.

In den elsässischen Dörfern und Städten entdeckt der Besucher die Spuren jüdischer Präsenz “in situ”(an der ursprünglichen Stelle) : die “rues des Juifs”, die Judenstraßen, die Inschriften oder einfach ein hebräisches Datum auf dem Türsturz oder einem Eckpfosten, Einkerbungen auf einer Vielzahl Türen für die Anbringung der Mezouza - alles stumme Zeugen, die die jahrtausendlange Präsenz der Juden im Elsass bestätigen.

  • Elsässisches Siegelmuseum (La Petite-Pierre)
  • Jüdisch-Elsässisches Museum (Bouxwiller)
  • Synagoge (Pfaffenhoffen)
  • Historisches Museum (Haguenau)
  • Museum des "Zorn” Gebiets (Hochfelden)
  • Museum für volkstümliche Kunst und Tradition (Marmoutier)
  • "Oeuvre Notre-Dame" Museum (Strasbourg)
  • Elsässiches Museum (Strasbourg)
  • Bartholdi Museum (Colmar)
  • Bucheneck Museum (historisches Museum)
  • (Soultz)

Agence de développement touristique du Bas-Rhin - 4 rue Bartisch - F-67100 Strasbourg - Tél. +33 (0)3 88 15 45 88 - Fax +33 (0)3 88 75 67 64 - Impressum - Kontakt
Fermer