Accès au site en français Website in English

Installez le plugin Flash pour voir l'animation : Cliquez ici pour le télécharger

Reservieren Sie ihren Aufenthalt!
Die Größe der Charaktere vermindernDie Größe der Charaktere erhöhenzu drukenPDF VersionPlan des Gebiets
Interactive Karte GooglemapReiseroute

Aufenthalte


Aufenthalt im Land der Brauereien

Ab 75 Euros

> Mehr informationen

Erleben Sie das wirkliche Elsass!

Ab 207 Euros

> Mehr informationen

Guten Tag, Strassburg mit Familie!

Ab 90 Euros

> Mehr informationen

Urlaub für Geniesser im Land des grünen Goldes

Ab 165 Euros

> Mehr informationen

Die elsässische Burgen


Les ruines du Châteu du Nideck, Oberhaslach - copyright F. Zvardon

Die Burgen - steinerne Wachposten, die der Zeit und den Menschen trotzen

Eine Burg ist zugleich ein befestigtes Bauwerk, ein Ort der Macht, eine Wohnstätte und bisweilen auch ein Verwaltungszentrum. Fast alle Burgen im Elsass sind Höhenburgen, von denen Überreste erhalten geblieben sind. Begünstigt durch die Schwächung des Heiligen Römischen Reiches und im Zusammenhang mit der großen Waldurbarmachung, die von dem hohen Adel ab dem 10. Jh. ausgelöst wird, entstehen im Elsass zahlreiche Burgen. Sie verkörpern den Schutz, unter dem ein Gebiet und seine Bewohner stehen, und zeigt die Macht des Lehnsherrn. Als emblematische Zeugen der Geschichte des Mittelalters in der Region erheben sie sich oberhalb der Ebene und bewachen die Täler, die Verkehrswege und bisweilen die Abteien. Ab dem 12. Jh. werden Sie aus Stein gebaut, sodass noch immer viele von ihnen der Zeit trotzen und den Wanderer erfreuen. Heute rufen ihre imposanten Ruinen Ehrfurcht und Bewunderung hervor.


Die verschiedenen Burgtypen im Elsass

- Die Pfalz (von lateinisch palatium=Palast), Residenz der Könige und Kaiser. Kennzeichnend ist ein großer Saal (Aula), eine Kapelle, Prunksäle und Wirtschaftsgebäude.

- Die Motte. Sie besteht aus einem Erdhügel und einer Vorburg und wird durch Gräben (meist mit Wasser) und Wälle geschützt. Auf dem Erdhügel steht im Allgemeinen ein hölzerner Turm (seltener aus Mauerwerk), der als wehrhafte Zufluchtstätte und Wohnhaus des Burgherrn dient.

- Die Wasserburg: Niederungsburg, die von Wassergräben umgeben ist, die von einem Wasserlauf gespeist werden.

- Die Niederungsburg mit achteckigem Grundriss: Im Elsass gibt es vier von diesem Typ.

- Die Felsenburg in den Bergen: Sie ist auf, gegen und in den Felsen gebaut und in den Nordvogesen und der Pfalz in Deutschland anzutreffen. Die Wohnstätte des Burgherrn befindet sich auf dem höchsten Punkt des Felsens. In den Burgfelsen sind Treppen und Räume für unterschiedliche Zwecke (Küchen, Pferdeställe, Keller etc.) gehauen; die Unterburg erstreckt sich am Fuße der Burganlage.


Die Burg- ein militärisches Gebäude

Die Burg besteht aus Elementen mit Wehrfunktion wie der Zugbrücke, dem Fallgatter, den Maschikulis oder den Türmen.

Höhenburgen weisen in der Regel einen oder mehrere Gräben auf, die sie vom übrigen Teil des Berges trennen, während die Niederungsburgen im Tal vollständig von diesen umgeben sind. Das Eingangstor ist immer gut geschützt und befindet sich meistens in der Nähe des Bergfrieds.

Bisweilen wird das Tor durch eine Gussöffnung zusätzlich gesichert. Die Umfassungsmauer ist von grundlegender Bedeutung: Manchmal ist sie durch Vorwälle, Flankentürme und Bastionen verstärkt. Ebenfalls für Verteidigungszwecke dient der Wehrgang, der in einigen Fällen mit Hurden ausgestattet ist. Der Bergfried ist das Symbol für die herrschaftliche Macht; er kann einen kreisförmigen, viereckigen oder fünfeckigen Grundriss aufweisen. Er schützt den Haupteingang und man gelangt in ihn stets über das Obergeschoss. Der Bergfried dient nicht nur als Zufluchtsstätte, sondern kann auch Wohnraum, Ausguck und Gefängnis sein.

Die Burgbewohner, insbesondere in den Bergen, leben praktisch autark. In der Vorburg befinden sich Wirtschaftsgebäude ähnlich wie auf einem Bauernhof (Pferde-, Kuh- und Schweineställe, Scheunen) und Werkstätten (Verarbeitung von Holz, Metall, Leder, Knochen etc.). Auch Gärten und Gemüsegärten sind dort zu finden.


Die Burg als Wohnstätte – zwischen Komfort und Raffinement

Alle Burgen verfügen über einen großen Prunksaal, der den Mittelpunkt der Burg darstellt. Er ist prachtvoll dekoriert, komfortabel und mit Fenstern mit Sitzbänken, monumentalen Kaminen und Öfen ausgestattet. Ein reiches Mobiliar sowie Wandbehänge und Teppiche ergänzen die Innenausstattung. Die Schlafräume sind mit Betten, Truhen und als Schrank dienenden Nischen eingerichtet. Die Fenster verfügen über Fensterscheiben (ab Ende des 13. Jh.) und Fensterläden. Die Beleuchtung erfolgt mit Öllampen. Die Burg ist auch mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet: Latrinen und Bäder garantieren eine korrekte Hygiene. In den Küchen sind neben den Spülen, einem Kamin und manchmal einem Brotbackofen alle für die Zubereitung der Mahlzeiten notwendigen Gerätschaften vorhanden. Wasser kommt aus Quellen, Brunnen (im Flachland häufig anzutreffen) und Filterzisternen, die ein Wasser von guter Qualität garantieren. Schließlich besitzen zahlreiche Burgen eine Kapelle, sodass auch im Innern der Mauern eine heilige Stätte vorhanden ist.


Le Seigneur du château
Modifier le texte

Die Burg als Wohnstätte – zwischen Komfort und Raffinement

Alle Burgen verfügen über einen großen Prunksaal, der den Mittelpunkt der Burg darstellt. Er ist prachtvoll dekoriert, komfortabel und mit Fenstern mit Sitzbänken, monumentalen Kaminen und Öfen ausgestattet. Ein reiches Mobiliar sowie Wandbehänge und Teppiche ergänzen die Innenausstattung. Die Schlafräume sind mit Betten, Truhen und als Schrank dienenden Nischen eingerichtet. Die Fenster verfügen über Fensterscheiben (ab Ende des 13. Jh.) und Fensterläden. Die Beleuchtung erfolgt mit Öllampen.

Die Burg ist auch mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet: Latrinen und Bäder garantieren eine korrekte Hygiene. In den Küchen sind neben den Spülen, einem Kamin und manchmal einem Brotbackofen alle für die Zubereitung der Mahlzeiten notwendigen Gerätschaften vorhanden. Wasser kommt aus Quellen, Brunnen (im Flachland häufig anzutreffen) und Filterzisternen, die ein Wasser von guter Qualität garantieren.

Schließlich besitzen zahlreiche Burgen eine Kapelle, sodass auch im Innern der Mauern eine heilige Stätte vorhanden ist.


Foulage au Moyen-Age

Was steht auf dem Speisezettel des Burgherrn?
Wild (an Festtagen), Fleisch von Zuchttieren (Schweine, Rinder, Ziegen), Fischereierzeugnisse und Lebensmittel, die im Wald zu finden sind (Pilze, Esskastanien), Eier, Weißbrot, Milchprodukte, Obst, Gemüse und Kräuter (Knoblauch, Rosmarin, Koriander) aus dem Garten, aber die Grundlage der Ernährung bildet ein Hirse- oder Haferbrei. Gewürze sind Luxus und deshalb teuer und selten. Honig dient als Ersatz für Zucker. Man trinkt auch Bier, Met und Wein, während Schnaps bis zum Ende des Mittelalters als Heilmittel angesehen wird!


Musiciens au Moyen-Age

Das Burgleben
Es fehlt nicht an Zerstreuung. Musik (Harfe, Psalterium, Maultrommel, Flöte, Pfeife oder auch Sackpfeife) und Gesang begleiten bestimmte Aktivitäten wie Nähen und Sticken. Die Damen und Herren des Adels müssen tanzen können und tun dies mit Leidenschaft. Man spielt oft: Himmel und Hölle, Tricktrack, Schach, Domino oder Würfelspiele. Schließlich ist das Trainieren für die Turniere oder im Umgang mit Waffen ein guter Zeitvertreib für die Männer!


Agence de développement touristique du Bas-Rhin - 4 rue Bartisch - F-67100 Strasbourg - Tél. +33 (0)3 88 15 45 88 - Fax +33 (0)3 88 75 67 64 - Impressum - Kontakt
Fermer