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Die Burg im Laufe der Jahrhunderte


Le Château de l'Ortenbourg à Scherwiller
Château de l'Ortenbourg, Scherwiller

Vor 1000 : Burgen werden kaum erwähnt (Wasenbourg, Wangenbourg). Herzöge regieren das Elsaß, dann wird es bald in unzählige Lehnsherrschaften zersplittet.

Im 12. Jahrhundert : Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation lässt die ersten Burgen bauen. Gleichzeitig dominieren im Elsaß wenige große Familien. Diese besitzen zahlreiche Burgen. Die Burg Guirbaden und die Burg Bernstein gehörten zu den Besitztümern der Eguisheim. Aus dieser illustren Familie ging Bruno von Eguisheim hervor, der Papst Leo IX. Unter den anderen grossen Herrschern sind die Grafen von Ferrette und die Hohenstaufen. Letztgenannte stärken ihre Macht im Nordelsass: die Burgen Fleckenstein, Hohenbourg, Wasigenstein und Alt-Windstein… Im mittleren Elsaß gründen sie die Hohkönigsburg. Sie berauben den Eguisheim die Burg Guirbaden und bemächtigen sich der Landsberg.

1138-1254 : Die Herrschaft der Hohenstaufen begünstigt die Bewegung der Freistädte, die gegen die Machtstellung der Lehnsherren opponierten. Gegenüber den Festungen in den Bergen gilt es jetzt, die Städte mit Waffen auszustatten.

Um die Besitztümer zu erhalten, vertraut die Kaiserfamilie die Kastelle auch den Beamten des Reiches, wie etwa den Rathsamhausen an. Dann verliert die politische und kulturelle Rolle der Festungen zugunsten eines sozialeren Status an Bedeutung. Die Lehnsherren vor Ort haben nämlich jetzt das Recht, ihre eigenen befestigten Wohnsitze zu bauen und imitierten dabei die kaiserlichen Bauten, sei es zu einem militärischen Zweck oder einfach, um anzugeben

Das 13. Jahrhundert erlebt dann die Blütezeit der Schlossbauten.

1250-1273 : Nach dem Aussterben der Hohenstaufen stürzt das Grosse Interregnum das Reich in ein Chaos.

1273 : Gründung der Habsburger Dynastie, das Elsass wird bis 1648 “österreichisch”. Nach den Hohenstaufen sind es die Habsburger, die in der Hohkönigsburg residieren. Unter ihrer Regentschaft werden die Ortenbourg und die Burg Lichtenberg errichtet.

Um 1444 legen die Franzosen des künftigen Ludwigs XI., die Armagnacs, einen Teil des Elsass in Schutt und Asche.

Im Laufe des 15. Jahrhunderts reissen sich mehrere Raubritter Burgen unter den Nagel wie zum Beispiel die Ramstein, Ortenbourg, die Hohkönigsburg, die Froensbourg, das Grosse Geroldseck.

1525 wird das Unterelsass zum Schauplatz der ersten großen Bauernrevolte, "dem Krieg der Bauerntrampel". Er endet tragisch mit einem Massaker, mehrere Schlösser wurden dabei zerstört.

Das 17. Jahrhundert ist die dunkelste Phase in der elsässischen Geschichte... und die entscheidendste für das Erbe der Burgen. Der Dreizigjährige Krieg (1618 - 1648) überzog das gesamte Elsass mit blutigen Wirren. Im Laufe dieses schrecklichen Krieges werden viele Burgen von den Schweden oder den Kaiserlichen zerstört. Die Truppen von Montclar führen die Zerstörung auch nach der Eingliederung des Elsass in Frankreich 1648 (Westfälischer Friede) fort. Nur wenige Burgen halten dieser Angriffswelle stand.

Drei sind jedoch immerhin bis ins 18. Jahrhundert hineinbewohnt: Haut-Barr, die Wasenbourg und die Andlau bis 1806. Die Hohkönigsburg ist die einzige Burg, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts restauriert wurde. Bis heute gibt sie uns eine konkrete Vorstellung davon, wie eine Burg in den Vogesen Ende des 15. Jahrhunderts aussah.


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