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Gechichte der Maginot-Linie


Tourelles

Die gewaltigste Festungslinie von ganz Europa

Schon 1920 planten die französischen Behörden den Bau eines modernen Verteidigungssystems entlang der Grenzen zu Deutschland und Italien und später auch zu Belgien, um zu verhindern, dass es noch einmal zu einer solchen Invasion wie im Jahre 1914 kommt. Im Laufe der Arbeiten, die zwischen 1929 und 1940 ausgeführt wurden, wurden mehrere Tausende Beton- und Stahlbauten in die Landschaft eingefügt. Dabei wechseln sich stattliche Bauten mit Kasematten und Beobachtungsstützpunkten ab.

Die gigantische 700 km lange Kette bildet im Grunde eine unüberwindbare Absperrung. Ihre Wirksamkeit basiert auf dem Kreuzfeuer aus den verschiedenen mit Geschütztürmen und Schießscharten ausgerüsteten Blöcken. Die an strategischen Punkten errichteten und gepanzerten Bauwerke sind halb in der Erde eingelassen, überaus stark bewaffnet und mit Telefonleitungen und Stromerzeugungsanlagen ausgestattet. Über kilometerlange unterirdische Gänge und Eisenbahnschienen werden die Zugangsbereiche und Lager versorgt. Rund zehn Kilometer von den Grenzen entfernt, stehen sie in Wirklichkeit in Verbindung mit einem regelrechten Verteidigungsnetz, das 10 x 25 km groß und sorgfältig organisiert ist.


André Maginot (1877-1932)

Im November 1929 wird der Kriegsminister Paul Painlevé durch André Maginot ersetzt. Dieser lässt das Gesetz vom 14. Januar 1930 verabschieden, das sich mit der Organisation der Verteidigung an den Grenzen befasst, und legt die für die Errichtung der Bauwerke erforderlichen Kredite fest. Die Festungslinie - sowie deren Erweiterungen - wird nach ihm benannt.


Les travaux

Das Elsass : Ein 200 km langer Schutzwall

Im Elsass, das sich im Herzen des Systems befindet, besteht die Maginot-Linie aus fast 2.000 Bauwerken, deren große Vielseitigkeit in anschaulicher Weise die Verknüpfung dieses Sicherheitsapparates widerspiegelt. Im Jahre 1940 werden 4 mächtige unterirdische Festungen, wie der Hochwald, der das zweitgrößte Bauwerk der Linie darstellt, von „Mannschaften" besetzt, die über 1.000 Mann stark sein konnten. Rund 200 Kasematten - mit 15 bis 30 Männern - bilden die anderen Schlüsselpunkte des Sicherheitsapparates, zusammen mit den Beobachtungsstützpunkten, die teilweise mit Periskopen ausgestattet sind, und den unterirdischen oder ebenerdigen Unterständen, bei denen es sich um regelrechte Kasernen unter Beton handelt. Schließlich gibt es noch die zahlreichen Bunker, die entlang der 200 km langen Grenzen verteilt sind.


Ein Jahrzehnt lang andauernde Bauarbeiten

Ursprünglich sollten die Arbeiten nach drei Jahren abgeschlossen sein. Tatsächlich erwiesen sie sich jedoch als sehr viel langwieriger und wurden 1935 im Nordosten und 1940 im Süden beendet. Die Zahl der Baustellen, die Komplexität einiger Bauwerke und der ab 1932 ungünstigere Wirtschaftskontext erklären diese große Verzögerung. Im Jahre 1935 wird der Bau neuer Bauwerke in Angriff genommen, um die bereits vorhandene Verteidigung zu vervollständigen. Zahlreiche Blocks jeder Art und Größenordnung werden errichtet und eröffnen, oftmals anarchisch, das Zeitalter der „Wirtschaftsfestung". Zwischen 1938 und 1940 jedoch versucht der Genius einige Standardpläne aufzuerlegen, die für die Kasematten, die Schlüsselpunkte und Beobachtungsstützpunkte des letzten Zeitabschnitts benutzt wurden.


Les galeries

Ein dichtes Netz von Bauwerken

Die Maginot-Linie ist eine Verteidigungslinie, die aus Bauwerken unterschiedlicher Größe und Funktion besteht, welche entsprechend der Geländeformation und der strategischen Bedeutung der zu schützenden Bereiche verteilt wurden. Im Elsass gibt es zahlreiche Bauwerke, die von dieser Einrichtung zeugen und für Besucher restauriert wurden. Diese vermitteln Ihnen einen umfassenden Eindruck davon, was die Verteidigungslinie in Frankreich war.

Die befestigte Front besteht allgemein aus drei Arten von Bauwerken:

  • die Kasematten der Maschinengewehrschützen, die 1 bis 1,2 km voneinander entfernt sind,
  • die Forts, die regelrechte Bollwerke waren, alle wichtigen Punkte besetzten und unter Kasematten oder Geschütztürmen über Geschütze verfügten. Sie lagen 10 bis 12 km auseinander,
  • die ebenerdig oder in Höhlen befindlichen betonierten Grossunterstände dienten als Behausung für die Reserve-truppen vor Ort.

Ein doppeltes Hindernis in Form eines äußeren Schienenrings zur Panzerabwehr, gefolgt von einem dahinter liegenden inneren Stacheldrahtring markiert 5 bis 15 km von der Grenze entfernt die Grenze zum befestigten Gebiet. Darüber hinaus handelte es sich bei den Festungen um regelrechte unterirdische Städte, die von der Oberfläche aus keineswegs vermutet werden konnten. Die Festungen waren um die Kampfblocks herum angelegt, aus denen Geschütztürme herausragten. Diese waren in einem Abstand von 30 bis 50 m verteilt. 30 bis 40 m unter der Erde verband ein mehrere Kilometer langes Gängenetz die unterirdischen Räume miteinander, in denen sich das Munitionslager, die Krankenstation und Duschen, Kasernenbereiche, Küchen, Stromwerke, Reparaturwerkstätten, Gasluftneutralisierungskammern und der Befehlsstand befanden. Die Munitionen wurden in Waggons befördert.


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