Die Brauereien
Die Breauereien im Unterelsass
Geschichte
Das Bier - eine 6000 Jahre alte Geschichte
Der Ursprung des Biers reicht bis ins früheste Altertum zurück; erfunden wurde es vor über 6000 Jahre, in der Gegend zwischen Palästina und Mesopotamien.
Die ägyptische Geschichte lehrt uns, dass Bier im Zeitalter der Pharaonen ein heiliges Getränk war. Man schenkte es den Göttern und gab es den Verstorbenen als Grabbeigabe.
Anschließend eroberte das köstliche Getränk nach und nach auch europäische Gefilde. Die Gallier verbesserten den Gärungsprozeß und erfanden ihr berühmtes "Cervisia", bevor die Mönche im 9. Jahrhundert das Bier mit Hopfen zu würzen begannen, wie beispielsweise die Klöster von Wissembourg und Pfaffenhoffen und das Domkapitel von Straßburg.
Im Jahre 1260 gründete Arnoldus Cervisarius die erste elsässische Brauerei. In Straßburg nahm die Zunft den Namen "Tribu des Tonneliers" (Stamm der Böttcher) an.
Im Jahre 1803 gab es bereits 250 Brauereibetriebe in Straßburg. Damals traten die elsässischen Brauereien in das Stadium der industriellen Bierbereitung ein. Auch heute noch ist das Elsaß diejenige Region Frankreichs, in der das meiste Bier gebraut wird.
Von Wasser, Braugerste, Hopfen und Hefe. 4 Zutaten
Bier ist eine Mischung aus vier Elementen: Wasser, Braugerste, die als Rohstoff für die Malzgewinnung dient; Hopfen, der dem Bier die Würze verleiht und zuletzt die Hefe, die den Zucker in Alkohol umwandelt.
Die Kunst des Braumeisters erkennt man an der Beherrschung der aus althergebrachter Tradition überlieferten Verfahren. Vom Ansetzen der Würze bis zur Flaschenabfüllung sind zum Bierbrauen 16 Schritte erforderlich.
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